Das Warten hat ein Ende
Teaserbild Das Warten hat ein EndeTeaserbild für Das Warten hat ein Ende
Nach zwölf Jahren holen die Devils die Meisterschaft zurück in die Wetterau – mit zwei überzeugenden Siegen beim Final 4 in Mannheim! Am 27. September 2026 wurde in Mannheim der Oberligameister Hessen ermittelt. Die vier bestplatzierten Teams der Vorrunde kämpften im Halbfinale und Finale um die Krone in der DIHL. Als Vorrundenmeister trafen die Wölfersheim Devils auf die White Wolves aus Langen. Im zweiten Halbfinale standen sich die Gießen Ducks und die Rüsselsheim Royals gegenüber. Die Devils waren gewarnt: In der Vorrunde hatten sie Langen nur knapp mit 3:2 bezwungen und auswärts mit 7:9 die einzige Niederlage nach regulärer Spielzeit kassiert. Spielertrainer Andreas Ott hatte seine Mannschaft offenbar bestens eingestellt. Halbfinale: Devils lassen Langen keine Chance Von der ersten Sekunde an machten die Devils Druck. Bereits nach 73 Sekunden schlug die Paradereihe um Willkom, Hellmich, Platzer und Harmert zu: Nach einer sehenswerten Kombination traf Mario Willkom zur frühen Führung. Es entwickelte sich eine intensive Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Beide Torhüter konnten sich mehrfach auszeichnen. In der 9. Spielminute nutzte Volker Harmert eine Überzahlsituation nach Zuspiel von Willkom eiskalt zum 2:0. Bis zur Pause mussten die Devils noch drei Unterzahlsituationen überstehen, hielten aber dicht und nahmen die Führung mit in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel legten die Wetterauer direkt nach. Nur 52 Sekunden waren gespielt, als Topscorer Stefan Hellmich einen Schuss von Harmert zum umjubelten 3:0 abfälschte. Auch die zweite Reihe um Kapitän Freddy Wörn, Andreas Ott, Philip Hartmann und Andre Lorei wusste zu überzeugen. Lorei nutzte den sich bietenden Raum und schloss ein sehenswertes Solo in der 25. Spielminute zum 4:0 ab. Die White Wolves gaben sich zwar nicht auf, fanden aber immer wieder ihren Meister in Thomas Teschner. Der Schlussmann der Devils zeigte eine bärenstarke Leistung und hielt seinen Kasten sauber. Mit einem verdienten 4:0-Shutout zogen die Devils ins Finale ein! Finale: Neun Treffer auf dem Weg zum Titel! Im Endspiel warteten die Gießen Ducks, die sich im zweiten Halbfinale mit 6:2 gegen die Rüsselsheim Royals durchgesetzt hatten. Auch hier war Vorsicht geboten: In der Vorrunde hatten die Ducks den Devils nach Verlängerung eine 6:7-Niederlage zugefügt. Das Finale begann zunächst nervös. Gießen stand tief, lauerte auf Konter und machte es den Devils schwer, ins Spiel zu finden. In der 6. Spielminute brachte Ruhrig die Ducks folgerichtig in Führung. Doch Stefan Hellmich hatte die passende Antwort und stellte zwei Minuten später den Ausgleich her. Die Devils fanden weiterhin nicht richtig zu ihrem Spiel und mussten nach neun Minuten durch Endres erneut einen Rückstand hinnehmen. Dann übernahm Kapitän Freddy Wörn Verantwortung: In der 13. Spielminute verwertete er eine schöne Kombination über Hartmann und Lorei zum vielumjubelten 2:2. Und es kam noch besser! Nur elf Sekunden später setzte Stefan Hellmich einen Verteidiger hinter dem Tor unter Druck, eroberte den Puck und netzte in seiner unnachahmlichen Manier zur erstmaligen Führung ein. Mit einem 3:2 ging es in die Halbzeit. Was danach folgte, war ein echtes Ausrufezeichen der Devils. Wie bereits im Halbfinale erwischte die erste Reihe den perfekten Start in die zweite Hälfte: Mario Willkom ließ Straub im Tor der Ducks mit einer starken Bewegung keine Chance und erhöhte auf 4:2. Nur zwei Minuten später legte Stefan Hellmich nach Vorlage von Platzer sehenswert zum 5:2 nach. Auch eine Unterzahlsituation überstanden die Devils souverän. Anschließend war der Knoten endgültig geplatzt: Philip Hartmann bewies seine ganze Routine und schoss die Scheibe überlegt ins lange Eck – 6:2! Zwei Minuten später setzte Platzer Volker Harmert gekonnt in Szene, der sich die Chance nicht nehmen ließ und im Alleingang auf 7:2 erhöhte. Bei dieser komfortablen Führung durfte auch die dritte Reihe noch einmal ran – und zahlte das Vertrauen eindrucksvoll zurück. Matthias Schubert tankte sich durch die gegnerische Abwehr und stellte auf 8:2. Doch damit nicht genug: Markus Kreuter wollte sich ebenfalls noch in die Torschützenliste eintragen und machte fünf Sekunden vor Schluss mit dem 9:2 den Deckel drauf! 9:2 im Finale – die Wölfersheim Devils sind Oberligameister! Nach zwölf Jahren kehrt die Meisterschaft zurück in die Wetterau. Der Jubel kannte keine Grenzen! Doppelte Auszeichnung für die Devils Bei den anschließenden Ehrungen gab es weiteren Grund zur Freude. Thomas Teschner, der in der Vergangenheit teilweise schon spöttisch als „Vize-Teschner“ bezeichnet wurde, krönte seine starke Leistung mit der Auszeichnung als Torhüter des Turniers. Auch Stefan Hellmich durfte sich freuen: Er wurde als Topscorer ausgezeichnet. Eine Meisterschaft als Lohn für harte Arbeit Dabei begann die Saison alles andere als einfach. Personalsorgen und zahlreiche enge Spiele machten den Devils das Leben schwer. Doch im Laufe der Saison steigerten sich die „alten Männer“ aus Wölfersheim kontinuierlich und fanden immer besser zusammen. Am Ende stand eine geschlossene Mannschaftsleistung, die mit dem Meistertitel belohnt wurde. Spielertrainer Andreas Ott brachte es nach dem Triumph auf den Punkt: „Ich bin stolz auf die Jungs, auf alle, denn jeder hat seinen Job gemacht.“ Und genau das war der Schlüssel zum Erfolg: Jeder brachte sich ein, jeder übernahm Verantwortung und am Ende feierte die gesamte Mannschaft gemeinsam den verdienten Titel. Zahlen, Daten, Fakten – für alle Statistikfans Auch die Saisonbilanz kann sich sehen lassen: 98 Tore erzielt, 47 Gegentore kassiert: In den zwölf gewerteten Spielen kamen die Devils auf durchschnittlich 8,2 eigene Tore und 3,9 Gegentore pro Spiel. Perfekte Unterzahl: Alle 19 Unterzahlsituationen überstanden die Devils ohne Gegentor – eine makellose Quote von 100 Prozent im Penalty Killing! Effektives Powerplay: Acht Treffer aus 20 Überzahlsituationen ergeben eine starke Erfolgsquote von 40 Prozent. Fair Play: Mit insgesamt nur 36 Strafminuten waren die Devils das fairste Team der Saison. Dauerbrenner: Benjamin Hofmann, Matthias Schubert und Markus Kreuter absolvierten als einzige Spieler sämtliche Partien. Zwei weitere Begegnungen wurden aufgrund von Absagen der Gegner zugunsten der Devils gewertet. Fazit: Eine schwierige Saison, eine stetige Entwicklung und ein furioses Final 4 – die Wölfersheim Devils haben sich den Titel als Team verdient. Die Meisterschaft ist zurück in der Wetterau! Herzlichen Glückwunsch an die gesamte Mannschaft!