Feuerwehr Melbach/Södel hat neues Gebäude bezogen
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Nach Abschluss der letzten Arbeiten ist es soweit: Die gemeinsame Einsatzabteilung Melbach/Södel hat ihr neues Feuerwehrgerätehaus im Beuneweg bezogen. Damit ist eines der größten Feuerwehrprojekte der vergangenen Jahre in der Gemeinde Wölfersheim abgeschlossen. Bürgermeister Eike See machte sich wenige Tage nach dem Einzug gemeinsam mit Wehrführer Daniel Müller und dessen Stellvertreter Marcel Kadel ein Bild vom Start am neuen Standort. Bereits im März war das Gebäude im Rahmen einer feierlichen Schlüsselübergabe offiziell an die Feuerwehr übergeben worden. Anschließend standen noch verschiedene Restarbeiten an, bevor die Einsatzkräfte mit Fahrzeugen und Ausrüstung vollständig in ihr neues Domizil umziehen konnten. Diese Arbeiten sind inzwischen weitgehend abgeschlossen und das Gerätehaus kann für den regulären Feuerwehrbetrieb genutzt werden. „Mit dem Einzug beginnt für die Feuerwehr Melbach/Södel jetzt auch im Alltag ein neues Kapitel“, betont Bürgermeister Eike See. „In den vergangenen Jahren wurde viel geplant, diskutiert und gebaut. Jetzt können die Einsatzkräfte die Möglichkeiten nutzen, die wir mit diesem modernen Gebäude geschaffen haben. Damit investieren wir nicht nur in gute Arbeitsbedingungen für unsere Feuerwehr, sondern vor allem in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger.“ Dem Neubau ging eine lange Entwicklung voraus. Die bisherigen Feuerwehrgerätehäuser in Melbach und Södel entsprachen in verschiedenen Bereichen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Insbesondere am historischen Standort in Södel waren notwendige Erweiterungen aufgrund der vorhandenen baulichen Gegebenheiten kaum möglich. Auch der Standort in Melbach wies entsprechende Defizite auf. Statt umfangreich in zwei Gebäude zu investieren, entschied sich die Gemeinde gemeinsam mit den Feuerwehrverantwortlichen für einen neuen zentralen Standort und die Zusammenführung der beiden Einsatzabteilungen. Bereits seit Anfang 2025 bilden die zuvor eigenständigen Einsatzabteilungen aus Melbach und Södel eine gemeinsame Einheit. Ein gemeinsamer Dienst- und Ausbildungsbetrieb wurde schon damals aufgenommen. Mit dem Bezug des neuen Gerätehauses findet diese Entwicklung nun auch räumlich ihren Abschluss. Das neue Gebäude bietet dafür deutlich bessere Voraussetzungen. Die Fahrzeughalle verfügt über rund 260 Quadratmeter Fläche, hinzu kommen etwa 65 Quadratmeter Lager- und Werkstattflächen. Insgesamt stehen im Innenbereich rund 968 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung. Neben modernen Umkleide- und Sanitärbereichen gibt es Büroräume für die Wehrführung, eine gemeinsame Kleiderkammer sowie einen klar getrennten Schwarz-Weiß-Bereich, der insbesondere nach Einsätzen eine bessere Trennung zwischen verschmutzter und sauberer Einsatzkleidung ermöglicht. Auch für Ausbildung und Nachwuchsarbeit wurden entsprechende Räume geschaffen. Im Obergeschoss befinden sich ein großer Schulungsraum mit Küche sowie eigene Möglichkeiten für die Jugendfeuerwehr. Eine Photovoltaikanlage und eine Luftwärmepumpe tragen zu einer zeitgemäßen Energieversorgung des Gebäudes bei. Für die Einsatzkräfte bedeutet der Umzug vor allem eine deutliche Verbesserung der täglichen Abläufe. Fahrzeuge, Einsatzkleidung, Material, Ausbildung und Verwaltung befinden sich nun an einem gemeinsamen Standort. Bürgermeister See dankte den Feuerwehrangehörigen für ihre Geduld während der Bauphase und für ihre intensive Beteiligung an der Planung. Zugleich dankte er den Mitarbeitern der Bauabteilung, die das umfangreiche Projekt von der Planung bis zur Umsetzung eng begleitet und koordiniert haben. „Unsere Feuerwehrleute wissen am besten, was im Einsatz und in der Ausbildung benötigt wird. Deshalb war es wichtig, ihre Erfahrungen von Anfang an einzubeziehen. Das Ergebnis ist ein Gebäude, das auf die Anforderungen der gemeinsamen Einsatzabteilung zugeschnitten ist und ihr langfristig gute Bedingungen bietet.“ Mit dem Bezug des Neubaus ist die Zusammenführung der beiden Einsatzabteilungen damit auch praktisch vollzogen. Von ihrem neuen gemeinsamen Standort aus werden die Feuerwehrangehörigen künftig zu Einsätzen ausrücken, ihre Ausbildungsdienste durchführen und die Nachwuchsarbeit organisieren.