Legende, Zimmermann und Hüftgold
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In den Ballermann verwandelte sich am Samstagabend die Arena am See in Wölfersheim. Anna-Maria Zimmermann, die Kreisligalegende, DJ Marci und Ikke Hüftgold heizten dem Publikum ein und brachten die Malle-Fans zum Tanzen und feiern. Ganz entspannt startete DJ Marci in den großen Abend. Mit Klassikern der Malle-Schlager wie „Pocahontas“, „Cordula Grün“ oder „eine Woche wach“ versammelte er bereits zum dritten Mal die Gäste des Sommers am See vor der Bühne. In diesem Jahr sogar ganz ohne Regen, denn bei strahlendem Sonnenschein lassen sich Lieder wie „Bibi Blocksberg“, „Weiß der Geier“ oder „Helikopter 117“ noch einmal so gut mitgrölen. Bis nach 21 Uhr bereitete DJ Marci das Publikum auf die darauffolgenden Liveauftritte vor. Doch es musste eine spontane Änderung des Programms vorgenommen werden. Statt Kreisligalegende machte Anna-Maria Zimmermann den Anfang. „So schnell hab ich mich noch nie umgezogen“, erklärt sie lachend, nachdem sie mit den Worten „Dann macht Mutti eben den Anfang!“ die Bühne betreten hatte. Zum Schunkel lud sie ein mit ihrem Hit „Himmelblaue Augen", bevor der Beat einsetzte und die ganze Arena zu springen begann. Warum ein Teufel im Publikum sei, fragte Zimmermann verwirrt. Das Publikum konnte sie allerdings schnell aufklären, dass das „Hellvis“, das Maskottchen des EC Bad Nauheim sei, den sie daraufhin prompt auf die Bühne rief. Mit ihm und einem weiteren Mann aus dem Publikum tanzte sie und sang „Abenteuerland“ von Pur und „Chöre“ von Mark Forster. Ihren Auftritt beendete sie mit dem Lied, „ohne das sie keine Bühne verlässt“. Mit „1000 Träume weit“ brachte sie die Malle-Begeisterten noch einmal zum Tanzen, bevor DJ Marci wieder die Bühne übernahm. Bereits wenige Minuten später betrat die Kreisligalegende die Bühne. Der Hesse stellte fest, dass in Wölfersheim die schönsten Frauen des Bundesland versammelt seien und er sich vorstellen könne, dass das Bier bei einem solchen Publikum knapp werden könnte. Besonders laut wurde es im Publikum beim Lied „Anthony Modeste“, das unter der Anleitung von Kreisligalegende zum Mitsingen einlud. Natürlich durften daraufhin auch Hits wie „Zebrastreifenpferd“, „Sie ist 18“ und „Malle ist Liebe“ nicht fehlen bevor Kreisligalegende seinen Auftritt mit „Dorflove“ beendete. Das große Finale der Ultimate Malle Night bildete Ikke Hüftgold. Das „Schwergewicht des deutschen Party-Schlagers“ ließ sich wie ein Boxer ankündigen und schickte das Publikum direkt von Links nach Rechts und wieder zurück. Auch, dass Pyrotechnik kein Verbrechen sei, musste mit Unterstützung des Publikums lautstark festgestellt werden. Der hessische Sänger kündigte als Nächstes den Hit „Ich schwanke noch“ als die hessische Nationalhymne an, bevor bei „Baila Baila“ die Hüften geschwungen wurden. Bei „Ugaga“ wies der Bierkönigsänger darauf hin die Fäuste beim Feiern immer nach oben und nicht zur Seite zu strecken, dafür sei im Publikum nicht genug Platz. Kurz darauf musste Ikke allerdings schlechte Nachrichten überbringen. Die Toten Hosen hätten ihm als Vorgruppe für den Abend abgesagt, daher müsse er „An Tagen wie diesen“ selbst performen. Mit Liedern wie „Bumbsbar“ und noch einem „Links Rechts“ ging Ikke in den letzten Teil des Abend über. Mit „Angels“ von Robbie Williams leitete er daraufhin das Finale ein bei dem er Wölfersheim ein letztes Mal richtig zum Feiern, Tanzen und Mitsingen brachte.