Photovoltaikanlage an DGH Melbach installiert
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Photovoltaikanlagen leisten einen wichtigen Beitrag zur Energiewende, aber helfen auch Stromkosten dauerhaft zu senken und unabhängiger von steigenden Energiepreisen zu werden. Auch am Dorfgemeinschaftshaus in Melbach setzt die Gemeinde Wölfersheim auf diese nachhaltige Form der Energiegewinnung - und nutzt dabei eine bewährte, aber dennoch besondere Lösung: eine Photovoltaikanlage an der Fassade des Gebäudes. Vor Ort überzeugten sich Bürgermeister Eike See, der im Rathaus für das Projekt zuständige Mitarbeiter Steffen Rodekurth sowie Vertreter des ausführenden Unternehmens Alphasol, Geschäftsführer Johannes Falk und Projektleiter Julius Schiller, gemeinsam von der fertiggestellten Anlage. Da eine Installation auf dem Dach aus statischen Gründen nicht möglich war, wurde die Anlage an der Außenfassade des Gebäudes montiert. Die Befestigung erfolgte an einem Wärmedämmverbundsystem, was bei der Montage zum Schutz des Gebäudes beachtet werden musste. Zum Einsatz kamen spezielle Photovoltaikmodule, die für öffentlich zugängliche Bereiche geeignet sind. Sie verfügen über Solarglas mit Antireflexionstechnik und sind besonders widerstandsfähig gegenüber mechanischen und thermischen Belastungen. Insgesamt wurden zehn Solarmodule installiert, die eine Photovoltaikfläche von rund 19,5 Quadratmetern abdecken. Die Anlage erreicht eine Gesamtleistung von 4 Kilowatt-Peak (kWp). „Wir versuchen bereits seit einigen Jahren im Bereich Photovoltaik mit gutem Beispiel voranzugehen,“ unterstreicht Bürgermeister Eike See. Als prominentes Beispiel dafür nennt er den Solarpark am Wölfersheimer See. In den letzten Jahren seien aber auch zahlreiche andere Anlagen auf den Dächern und an Fassaden von Gemeindeimmobilien entstanden. Nun verlagere sich der Fokus der Gemeinde. „Wir haben auf fast allen Dächern, auf denen es statisch möglich war, große Photovoltaikanlagen installiert. Nun stehen kleinere Anlagen im Fokus, die dazu dienen sollen dauerhaft Kosten zu reduzieren,“ berichtet See. Der erzeugte Strom wird überwiegend direkt im DGH genutzt, um den Eigenbedarf zu decken. Überschüssige Energie wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist. „Tagsüber wird der Zähler des Dorfgemeinschaftshauses künftig meistens stillstehen. Durch die größere Anzahl der Module wird das auch in den Wintermonaten oft der Fall sein. Kleine Anlagen wie diese senken die Betriebskosten und davon profitieren alle Bürgerinnen und Bürger. Wir prüfen derzeit, wo weitere Anlagen möglich sind,“ berichtet Projektleiter Steffen Rodekurth, der die Installation der Anlage begleitet hat.