Förderbescheid für Gemeindeschwester übergeben
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Die Unterstützung für das erfolgreiche Projekt der Gemeindeschwester in Wölfersheim wird fortgesetzt: Kreisbeigeordnete Marion Götz hat kürzlich den Förderbescheid des Wetteraukreises an Bürgermeister Eike See sowie Gemeindeschwester Doris Schäfer übergeben. Im Rahmen eines gemeinsamen Termins würdigten die Beteiligten die Bedeutung der Gemeindeschwester für die Kommune. Das Angebot richtet sich insbesondere an ältere Menschen, aber auch an jüngere Bürgerinnen und Bürger, die im Alltag Unterstützung benötigen - etwa bei organisatorischen Fragen, der Vermittlung von Hilfsangeboten oder dem Zugang zu sozialen Dienstleistungen. „Die Gemeindeschwester ist ein unverzichtbarer Bestandteil unseres sozialen Netzwerks geworden“, betonte Bürgermeister Eike See. Doris Schäfer leiste wertvolle Arbeit, indem sie Menschen unkompliziert unterstütze und gleichzeitig als Bindeglied zwischen Bürgern, Ehrenamtlichen und professionellen Hilfsangeboten fungiere. Auch Kreisbeigeordnete Marion Götz unterstrich die Bedeutung des Projekts: „Die positiven Rückmeldungen aus den Kommunen zeigen, wie wichtig dieses Angebot ist. Es trägt maßgeblich dazu bei, dass Menschen möglichst lange selbstbestimmt in ihrem gewohnten Umfeld leben können.“ Gemeindeschwester Doris Schäfer sieht ihre Aufgabe vor allem darin, Orientierung zu geben: „Viele Menschen wissen nicht, welche Hilfen es gibt oder an wen sie sich wenden können. Hier setze ich an und versuche, gemeinsam Lösungen zu finden.“ Oft seien es bereits kleine Hilfen, die den Alltag spürbar erleichtern. Das Projekt ist Teil des Programms „Gemeindeschwester 2.0“, das im Wetteraukreis in mehreren Kommunen umgesetzt wird. Das Land Hessen übernimmt 80 % der Personalkosten, der Wetteraukreis 20 % der Personalkosten, maximal 15.000 € je Kommune. Trotz der aktuellen Förderung bleibt die langfristige Perspektive ein Thema. Wie bereits in anderen Kommunen wird auch in Wölfersheim auf eine verlässliche Fortsetzung des Programms durch das Land Hessen gehofft. „Planungssicherheit ist entscheidend, um diese wichtige Arbeit nachhaltig fortführen zu können. Der Wetteraukreis wird seine Förderung im seitherigen Umfang fortsetzen und steht zuverlässig an der Seite der Kommunen,“ unterstreicht Kreisbeigeordnete Götz. Die Erfahrungen der letzten Monate zeigen deutlich, wie wertvoll diese Stellen für die Gemeinden sind. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität aller Generationen,“ schließt Bürgermeister See ab.