Strom und Wärme aus dem BHKW

28.01.2019

Die Wetterauhalle bietet Vereinen und Bürgern seit vielen Jahren Raum für gesellschaftliche und kulturelle Höhepunkte. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, investiert die Gemeinde regelmäßig in ihre Bürgerhäuser und Sporthallen. In der Wetterauhalle wurde nun ein neues Blockheizkraftwerk eingebaut, das den CO2  Ausstoß um 25 reduziert und dabei auch dauerhaft Kosten einsparen soll.

 

Bereits seit 17 Jahren ist in der Wetterauhalle ein Blockheizkraftwerk in Betrieb. Über ein sogenanntes Nahwärmenetz werden neben der Halle selbst auch das Rathaus, der Kindergarten, ein Wohngebäude im Södeler Weg 10 und natürlich auch das angrenzende Hotel und die Gaststätte mit Wärme versorgt. Die alte Anlage war jedoch in die Jahre gekommen und eine Erneuerung stand an. Im letzten Quartal des vergangenen Jahres wurde sie daher vollständig erneuert. Neben der eigentlichen Kraftwärmekoplungsanlage (KWK) wurden auch neue hocheffiziente Pumpen installiert, und der Heizkreisverteiler wurde hydraulisch und energetisch überarbeitet. Im Zuge der Erneuerung wurde der Brennstoff von Heizöl auf das umweltfreundlichere Erdgas umgestellt.
Die neue Anlage hat eine thermische Leistung von 40 kW und eine elektrische Leistung von 17 kW. Vom erzeugten Strom werden zwischen 60 und 70 Prozent selbst genutzt. Der Rest wird in das öffentliche Netz eingespeist. Dadurch ergibt sich ein doppelter Nutzen. Neben der höheren Vergütung des eingespeisten Stroms durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz und das Kraf- Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG) ergibt sich eine Kostenersparnis durch den nicht eingekauften Strom, auf den die Gemeinde nach KWKG ebenfalls einen Zuschlag erhält. Durch die Nutzung von Fördermitteln lohnt sich die Erneuerung für die Gemeinde besonders. Die Investition wird über die Fördermittel des Kommunaleninvestitionsprogramm (KIP) finanziert. Aus diesem konkreten Förderprogramm wurden bereits ein neues Bauhoffahrzeug und die Erneuerung der Heizungsanlage in der Turn- und Sporthalle Wohnbach finanziert. In diesem Jahr ist die energetische Sanierung eines Gemeindegebäudes in der Waldstraße geplant. "Es ist wichtig, dass wir kontinuierlich in den Erhalt und Ausbau unserer Infrastruktur investieren und dafür möglichst alle Fördermöglichkeiten nutzen. Darüber hinaus sinken die Betriebskosten durch die Maßnahme deutlich. Die dadurch eingesparten Mittel können wir an anderer Stelle sinnvoll im Sinne der Bürgerinnen und Bürger in die Zukunft unserer Gemeinde investieren." so Bürgermeister Eike See, der sich gemeinsam mit Klimaschutzmanager Markus Michel ein Bild von der Anlage machte.  

 



 
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