Schreib doch mal ein Lied über Wölfersheim...

30.04.2018

Ein Heimatlied hat mit Kitsch zu tun? Von wegen! Frankfurt, Berlin, Bochum – Fast jede Stadt hat ihren Hit. Immer wieder singen Rock- und Poppoeten über ihre Heimat. Aber kann man wirklich ein Lied über eine kleine Gemeinde in der Wetterau schreiben? Die Wölfersheim Voices beweisen das mit dem Song „Manchmal, wenn ich fort bin“, der ab sofort in allen gängen Download- und Streamingportalen verfügbar ist.

 

Wer schon mal versucht hat, den Namen seiner Wohnortgemeinde zu singen, wird zahllose Variationen finden. Aber „Wölfersheim“ lässt sich nicht wirklich gut besingen. So ist es nicht verwunderlich, dass in einem Lied über Wölfersheim auch die Textzeile „Du hast auch keinen Namen, den man gut besingen kann“ zu finden ist. Zeilen wie diese finden sich viele im Text der Lokalhymne. Für den Text zeichnen sich Thomas Gerlach und Sebastian Göbel verantwortlich. „Uns war es wichtig realistisch zu bleiben. Daher heißt der Song auch ´Manchmal, wenn ich fort bin´ und nicht ´Immer, wenn ich fort bin´. Es war sehr spannend zu sehen, wie unterschiedlich unsere Textstile waren und es hat Spaß gemacht diese zu vereinen.“ so Gerlach. Die Musik wurde gemeinsam mit Pianist Gerald Reutzel geschrieben. „Ich hatte eine grobe Idee, wie der Song klingen soll. Gemeinsam mit Thomas Gerlach ist ein toller Text entstanden und Gerald Reutzel hat viele wichtige Feinheiten eingebracht. Es hat mich generell begeistert, mit wie viel Leidenschaft alle daran gearbeitet und Ideen eingebracht haben. Da die Musiker ihre Instrumente selbst zu Hause eingespielt haben, konnten wir das einfach realisieren.“ schwärmt Göbel. Zur Dynamik des sich immer weiter steigernden Arrangements trägt das Schlagzeug bei, dass vom Wölfersheimer Gernot Hopp eingespielt wurde. Gekonnt dezent wird der Songs von Kai Knöpp an der E-Gitarre untermalt. Fingerpicking, einzeln durchgestrichene Akkorde und kleine Riffs und Soli fallen einem oftmals erst beim mehrmaligen Hören auf. Insgesamt sieben Sängerinnen und Sängern fanden sich zur Aufnahme im Studio des Tontechnikers Michael Bauer in Melbach ein, der auch den Bass spielt. Bettina Skottke, Jasmin Weinelt, Karl-Ernst Pulkert, Kathrin Zerb, Nina und Thomas Gerlach und Sebastian Göbel wechseln sich gesanglich in den einzelnen Segmenten kontinuierlich ab und singen zum Ende mehrstimmige Chorsätze. Wer genau hinhört kann auch die Stimme von Wölfersheim Live Organisator Bernd Heinisch erahnen, der bei der Organisation der Musiker unterstützt hat. Bis auf eine Ausnahme waren nur Musiker und Sänger aus Wölfersheim an der Aufnahme beteiligt. Bei der Aufnahme der Streicher griff man auf das KnowHow der Engländerin Joni Fuller zurück, die den mehrstimmigen Satz live einspielte.
Die Idee für das Lied geht auf einen Wunsch des ehemaligen Bürgermeisters Rouven Kötter zurück, der Göbel bat, doch mal ein Lied über Wölfersheim zu schreiben. „Bis er mich nochmal danach frage, dachte ich, das sei ein Scherz. Nachdem ich die ersten Zeilen aufgeschrieben hatte, war ich von der Idee begeistert.“ So ist es nicht verwunderlich, dass Kötter der erste war, der die fertige Aufnahme als Dank und „Abschiedsgruß“ der Wölfersheimer Musiker zu hören bekam. Auch sein Nachfolger Eike See zeigt sich davon begeistert. „Die Musiker in Wölfersheim sind so engagiert wie in kaum einer anderen Gemeinde und zeigen immer wieder, was man gemeinsam erreichen kann. Ich freue mich schon jetzt darauf, den Song beim Seefest oder anderen Veranstaltungen vielleicht auch einmal live zu hören und hoffe, dass alle Wölfersheimer laut mitsingen könnnen.“
Der Song „Manchmal, wenn ich fort bin“ von den „Wölfersheim Voices“ ist ab sofort in iTunes, Amazon, Spotify und allen gängigen Download- und Streamingportalen verfügbar. Die aus dem Verkauf erzielten Einnahmen werden zur Förderung der Musik für einen gemeinnützigen Zweck gespendet. In den nächsten Wochen soll zudem eine CD veröffentlicht werden, die dann im Bürgerbüro der Gemeinde erhältlich ist.

 



 
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