Kulturgut mutwillig zerstört

26.10.2017

Streuobstwiesen sind ein wertvolles Kulturgut unserer Region. Nur durch regelmäßige Pflege können sie erhalten werden. Würde man sie beispielsweise nicht regelmäßig mähen oder beweiden, dann würden sie verbuschen. Auch Neuanpflanzungen müssen immer wieder vorgenommen werden. Für die Besitzer oder Pächter sind die Wiesen daher immer wieder mit Arbeit und auch Kosten verbunden. Umso ärgerlicher ist es, wenn sie Opfer von Vandalismus und Diebstahl werden.

 

So erging es auch kürzlich Dirk Hofmann. Auf seiner Streuobstwiese hatte er einen Baum gepflanzt, von dem nun sämtliche Äste abgerissen wurden. "Es ist grausam und für mich nicht zu verstehen, wie jemand so was machen kann." berichtet er in einer Mail an den Bürgermeister. Der finanzielle Schaden ist eher überschaubar. Ein hochstämmiger Baum von einer guten Baumschule kostet je nach Sorte bis zu 60 Euro. Doch neben den Kosten entsteht bei einer Neuanpflanzung auch Arbeit. Mit dem einfachen Ausheben eines Loches ist es meist nicht getan, und auch im Nachgang muss regelmäßig gewässert werden. Auch der Obstklau ist für viele Besicher von Streuobstwiesen ein leidiges Thema. Oftmals über Nacht werden ganze Bäume abgeerntet. Wer Beobachtungen zu solchen Vorfällen macht, sollte die Besitzer der Wiesen direkt informieren. Die Gemeinde leitet Hinweise gerne an die Grundstücksbesitzer weiter, damit eine Anzeige bei der Polizei  mehr Erfolg verspricht.

 


 




 
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