Södel

Ortsteil Södel wird erstmals in der Zeit Karls des Großen erwähnt. Das Kloster Ilbenstadt hatte zu jener Zeit die "Gerechtsame zu Sodila". Um das Jahr 1000 gehörte Sodila zum Erzbistum Mainz, das seine Rechte (Zehntsteuer usw.) an das Kloster Ilbenstadt übertrug, wie aus zwei Urkunden aus den Jahren 1149 und 1186 hervorgeht. Dafür sorgte das Kloster für die Unterhaltung der Kirche, deren Reste noch im Ostteil des heutigen Gotteshauses erhalten sind (die Fundamente und die gotischen Fenster).
Diese Kirche zu St. Martin in Sodila war zugleich Mutterkirche für Wölfersheim. Sodila, erstmals mit seinem mittelalterlichen "Pappenheimischen Burghof", der später "Fürstlich Lichscher" Besitz, dann Gemeindeeigentum und jetzt in privater Hand ist, hatte immer eine rege handels- und gewerbetreibende Bevölkerung. Weltlicher Herr des Dorfes wurde 1271 Werner von Falkenstein, Burgherr zu Münzenberg. Nach deren Aussterben kam es zu den Solms-Lichscher Herrschern und 1806 an das Großherzogtum Hessen.

 

 

 
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